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Was hilft gegen Schuppen im Haar?

Seidig und glänzendes Haar ohne Schuppen mit der richtigen Haarpflege

Prächtige Blumen gedeihen nur auf guter, nährstoffreicher Erde. Mit schönem, glänzendem Haar verhält es sich genauso: Nur eine gesunde Kopfhaut kann eine attraktive Haarpracht hervorbringen.  Schuppen auf der Kopfhaut gehören nicht dazu.

Seidig glänzendes Haar zeigt gesundes Haar an. Ein gutes Shampoo braucht einen reichhaltigen Komplex pflegender und glättender Komponenten für eine gesunde Kopfhaut ohne Schuppen. Es reinigt mit seiner cremigen Textur sanft und nachhaltig, versorgt das Haar mit glättender Feuchtigkeitspflege und ist freundlich zur Kopfhaut. Alles in einem.

Seidig glänzendes Haar ohne Schuppen - wie schafft man das?

Seidig glänzendes Haar ohne Schuppen – wie schafft man das?

Glanzkiller und warum viel nicht viel hilft

Glänzendes Haar sieht nicht nur bezaubernd aus, es fühlt sich auch angenehm weich und geschmeidig an. Die Attraktivität eines Menschen bemisst sich zu einem wesentlichen Teil an der Ausstrahlung seines natürlichen Kopfschmucks. Leider setzen Großstadtluft und Klimaanlagen, häufiges Färben und Stylen der Pracht gewaltig zu: Das Haar wird stumpf, störrisch, im schlimmsten Fall brüchig.

Der regelmäßige Einsatz von Mitteln zur Haarpflege verbessert die traurige Situation nicht unbedingt. Denn hier gilt keinesfalls: Viel hilft viel. Im Gegenteil: Zu viele Kuren, Masken und Spülungen beschweren das Haar und lassen es schlaff herunterhängen, die Kopfhaut gerät unter Dauerstress.

Empfehlenswert kann es deshalb sein, den massiven „Beauty-Beschuss“ ein wenig herunterzufahren.

„Normale“ Zinkpartikel im Shampoo – Wenn Wirkstoffe falsch „andocken“

Welche Form und Ausprägung Wirkstoffe haben müssen, damit sie dort ankommen, ist eine weitere Frage, die man sich für ein gutes Shampoo stellen muss. „Normale“ Zinkpartikel haben die kontraproduktive Eigenschaft, sich aufgrund ihrer Größe und Form im Haar zu verheddern und auf der Oberfläche quasi kleben zu bleiben. Sie gelangen also erst gar nicht auf die Kopfhaut und bilden auf dem Haarschaft eine Hügellandschaft, weshalb sich das Haar spröde und leicht strohig anfühlt. Kleine abgeflachte Zinkcarbonat-Teilchen kommen zum Einsatz, die in gleichmäßiger Verteilung auf die Kopfhaut gelangen und bis in die Haarfollikel vorzudringen vermögen

Die Kopfhaut funkt leise SOS

Zinkacarbont hält übrigens den bei jedem Menschen (!) natürlich vorhandenen Hefepilz Malassezia globosa in Schach, der – außer Rand und Hand geraten – für die lästigen Schuppen verantwortlich zeichnet. Schuppenshampoo wirkt in diesem Sinne vorbeugend gegen die unansehnlichen, weissen Flugpartikel. Wenn Sie bei neuen Shampoos oder Kuren ein unangenehmes Jucken oder Brennen auf der Kopfhaut verspüren, ist dies ein untrügliches Anzeichen dafür, dass ihre Kopfhaut bereits sehr beansprucht und erholungsbedürftig ist.

Stören Sie die „Oberflächenversiegelung“ nicht

Die Wirkintensität der Pflegestoffe können Sie mit ein paar zu beherzigenden Maßnahmen gezielt unterstützen. Erstrebenswertes, glänzendes Haar wird nur dann erzielt, wenn die Oberfläche des Haares glatt ist. Sie besteht aus vielen kleinen Schuppen; glättende Inhaltskomponenten versorgen die Winzteilchen mit Feuchtigkeit und bewegen sie dazu, sich um den Haarschaft zu legen.

Wenn Sie nach dem Waschen ihre Haare kräftig rubbeln, machen Sie einen Teil der „Oberflächenversiegelung“ wieder zunichte. Drücken Sie das Handtuch lieber erst einmal fest um den Kopf und anschließend gezielt von oben nach unten um einzelne Strähnen.

Benutzen Sie zum Auskämmen mit großer Vorsicht zunächst einen großzinkigen Kamm oder eine Bürste mit Naturborsten. Das Prinzip des Fallschirms, also „von Himmel zur Erde“, gilt auch beim Föhnen: Niemals den triefnassen Schopf dem heißen Luftstrom aussetzen, sondern die Haare an der Luft leicht vortrocknen lassen und folgend die warme Brise immer vom Ansatz zu den Spitzen führen. So bleibt die wankelmütige Schuppenschicht geschlossen und lässt die Haaroberfläche glänzen.

Nachhaltige Pflege für Haar und Kopfhaut

Unabhängige dermatologische Studien kommen immer wieder zu dem Ergebnis, dass das Phänomen trockener Haut bei Frauen ungleich häufiger auftritt als bei Männern. Dies gilt auch für die Kopfhaut. Wird die empfindliche, weil geschwächte Haut zusätzlich durch rabiate Shampoos oder aggressive Färbungen weiter gereizt, gerät sie in Dauernotstand.

Ein gutes Shampoo wirkt mit Doppelziel. Ein  Shampoo für seidige und glänzende Haut ohne Schuppen reinigt schonend und pH-neutral, verhält sich also sehr sanft zur Kopfhaut, umgibt aber gleichzeitig das Haar mit einem reichhaltigen Feuchtigkeitskomplex. Trockenes und widerspenstiges Haar, stumpfe und matte Vertreter erhalten wieder Spannkraft, Schwung und ein geschmeidiges Aussehen. Ein gutes Shampoo erfordert deshalb keine zusätzliche Spülung. Oder versuchen Sie es doch einmal mit einer Shampooseife. Mit dieser bekommt man Shampoo, Spülung und Kur in einem. Oft werden sie aus natürlichen Produkten hergestellt.

Verbeugen Sie sich doch mal tief – zur Kopfüber-Kopfmassage

Wen Sie Ihrer Kopfhaut überdies etwas ganz besonders Gutes angedeihen lassen möchten, dann nehmen Sie sich doch hin und wieder etwas Zeit für eine kleine Kopfüber-Kopfmassage: Beugen Sie sich tief vor und massieren Sie sanft einen circa handtellergroßen Kreis um den höchsten Punkt Ihres Kopfes, der kriegt nämlich am wenigsten Durchblutung ab. Eine Wohltat für Ihre Kopfhaut – und damit auch für Ihre Haare. Schuppen werden hier auf natürliche Weise vorgebeugt.


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