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Locken selber machen

Locken – ganz einfach selber drehen

Grundsätzlich will jede Frau das haben, was sie nicht hat. Wer mit natürlichen Locken gesegnet ist, will grundsätzlich glatte Haare haben. Frauen mit glatten Haaren sehnen sich nach lockigem Haar. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine natürlich aussehende Lockenpracht. Dabei muss es nicht der Friseur sein, schöne Locken kann man selber machen. Einige bekanntere Möglichkeiten zum Locken selber machen zeigen wir auf unserm Haarpflege Portal hier.

Lässige Locken einfach über Nacht

Für eine volle Lockenpracht sind nicht unbedingt technische Hilfsmittel notwendig.

Locken durch Flechten

  1. Es reicht aus, wenn die Haare nach dem Waschen mit einem Handtuch trocken gerubbelt werden bis sie noch leicht klamm sind. Anschließend werden die Längen mit einem Sea Salt Spray besprüht. Danach ganz einfach die Haare im Nacken zu einem Zopf flechten und mit einem Haargummi fixieren.
  2. Umso enger der Zopf dabei geflochten wird, umso kleiner werden morgens die Locken sein. Die Haare können auch in mehrere Zöpfe geflochten, dabei entstehen unterschiedlich große und kleine Locken.
  3. Früh wird der Haargummi wieder aus dem Haar gelöst und eine Portion Volumen-Mouse in den Ansatz geknetet.
  4. Zuletzt werden die Haare entweder leicht durchgekämmt oder, für einen trendeigen Beach-Wave-Look, einfach mit den Händen einmal durchgeschüttelt.
  5. Wenn die Haare nun noch etwas mit einem leichte Haarspray fixiert werden, halten die Locken länger und hängen sich nicht gleich wieder aus.
Locken selber drehen

Locken selber drehen

Kleine Locken selber machen

1. Mit Strohhalm

Mit Strohhalmen lassen sich innerhalb kürzester Zeit kleine Locken zaubern. Für diesen Afrolock werden circa 30 Strohhalme, eine Bürste, ein paar Haarklammer, Schaumfestiger oder Lockenspray benötigt. Die Haare sollten für die Locken frisch gewaschen und getrocknet sein.

Das Deckhaar und die mittlere Haarschicht werden nach oben gesteckt, um mit der untersten Haarpartie zu beginnen.

Während des Aufdrehens sollten die Haare mit etwas Lockenspray eingesprüht werden. Für kleine Locken müssen zwei Zentimeter breite Strähnen um einen Strohhalm gewickelt werden. Danach wird der Strohhalm an den Enden festgeknotet.

Damit die Locken lange halten, sollten die Strohhalme erst nach Stunden entfernt werden. Nach dem Entfernen werden die Haare mit etwas Haarspray fixiert.

2. Mit kleinen Dutts

Anstatt Strohhalme können die Haare auch zu kleinen Dutts gebunden werden. Bei dieser Variante ist es sinnvoll, wenn die frisch gewaschenen Haare über Nacht in der Duttform verbleiben.

Wenn die Dutts entfernt werden, dürfen die Haare nicht durchgekämmt sondern nur aufgeschüttelt werden.

Große Locken selber machen

1. Mit Lockenstab

Große Locken können ohne großen Aufwand mit einem Lockenstab, Lockenwicklern oder einem abgerundeten Glätteisen erstellt werden. Die Haare sollten auf beiden Seiten abgeteilt und sanft gekämmt werden. Der oberste Teil der Strähnen wird abgeteilt und hochgesteckt. Auf den unteren Teil wird etwas Hitzeschutzspray aufgetragen.

Für große Locken wird der Lockenstab waagerecht gehalten und die Haare von unten nach oben um den Lockenstab gewickelt. Umso dicker die Strähne ist, umso länger sollte die Haltezeit dauern.

2. Locken durch Zwirbeln

Wenn dünne Locken gewünscht sind, sollten die Haare dünn gezwirbelt werden. Sie können mit dünnen Gummibändern fixiert werden.

Damit die Haare ihre neue Form erhalten, sollten sie nach dem Aufdrehen mit etwas Haarspray fixiert werden.

3. Mit Haarnadeln

Um aus glatten Haaren einen Afro-Look zu zaubern, sollten Haarnadeln verwendet werden. Die Haare werden frisch gewaschen und fast ganz trocken geföhnt. Mit etwas Spitzenfluid wird verhindert, dass die Enden der Haare etwas abstehen.

Die Strähnen werden am Ansatz durch die Haarnadelbiegung gefädelt. Danach sollten die Haare wie eine Acht um die Nadel geführt werden und die Drahtenden umgebogen werden. Das Ende kann mit einem Haargummi fixiert werden.

Engelslocken / Korkenzieherlocken selber machen

1. Finger nutzen

Afro-Locken fallen softer, wenn einzelne Strähnen um zwei Finger gedreht werden. Danach werden sie zu einer Art Schnecke gedreht und auf dem Kopf mit zwei Haarklammern festgesteckt. Nach einigen Stunden können die Klammern entfernt und die Haare mit etwas Haarspray in Form gebracht werden.

2. Extradünner Lockenstab

Ein ähnlicher Effekt kann mit einem extradünnen Lockenstab erzielt werden. Mit einem aktivierenden Spray lässt sich mehr Sprungkraft erzeugen. Der Lockenstab sollte eine Zeitlang im Haar bleiben und dann vorsichtig nach unten entfernt werden.

3. Papilloten

Neben einem Lockenstab lassen sich auch mit Papilloten ohne Friseurbesuch eine Afro Frisur zaubern. Im Vergleich zu Strohhalmen bieten sie den Vorteil, dass man auf Papilloten besser schlafen kann. Eine einfache Variante sind Papiertaschentücher, in die die Haare eingewickelt werden.

Korkenzieher Locken selber machen

Korkenzieher Locken selber machen

Perfekte Locken mit einem Glätteisen

Mit einem handelsüblichen Haarglätter werden die Haare nicht nur geglättet. Mit diesem Haargerät können auch perfekte Locken gezaubert werden. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob lässige Locken, glamouröse Wellen oder kleine Korkenzieherlocken – alles ist möglich und auch als Laien machbar. Auf Reisen kann ein Mini Glätteisen auch im Urlaub Locken zaubern.

Mit ein wenig Übung und Handgeschickt ist es jeder Frau möglich, schnelle und perfekte Locken zu kreieren.

 

  1. Wichtig ist hierbei, dass die Haare wirklich richtig trocken sind.
  2. Um eine Schädigung der Haare zu verhindert, sollte ein Hitzeschutz für Haare benutzt werden.
  3. Dann kann es auch schon losgehen. Nacheinander werden einzelne Haarsträhnen in die Hand genommen und die restlichen Haare am besten mit einer Klammer oder einem Haargummi zur Seite gebunden.
  4. Die einzelnen Haare sollten gut durchgebürstet werden und dann mit dem Glätteisen bearbeitet werden.
  5. Dabei wird das Glätteisen am Haaransatz angesetzt und um 180 Grad gedreht und dabei nach unten gezogen. Je mehr am Drehwinkel variiert wird, umso unterschiedlicher werden die Locken am Ende sein.
  6. Wird das Glätteisen dabei vertikal gehalten, dann entstehen die sogenannten Korkenzieherlocken.
  7. Zum Schluss werden die Locken wieder mit etwas Haarspray fixiert und schon ist die Lockenpracht fertig.

Zu den Haarglättern Zu den Mini Glätteisen

Locken ganz einfach mit dem Lockenstab

Eine sehr einfache Möglichkeit für eine Lockenfrisur bietet der Lockenstab. Bei diesem Hilfsmittel lassen sich wie bei der Lockenmaschine und dem Wellenweisen besonders die Intensität und die Richtung der Locken steuern. Umso breiter der Aufsatz des Lockenstabes gewählt wird, desto größer erden schließend die Locken werden.

  1. Die Haare sollten vorher trocken sein.
  2. Anschließend wird Lockenschaum im Haar verteilt und mit den Händen gut eingearbeitet. Um auch hier eine Schädigung der Haare zu vermeiden, ist ein Hitzeschutz für Haare unvermeidlich.
  3. Die Haare werden analog der Methode mit dem Glätteisen in Strähnen aufgeteilt.
  4. Die einzelnen Strähnen werden anschließend um den Lockenstab gedreht und nach zehn Sekunden vorsichtig wieder abgelöst.
  5. Die Haare kühlen schnell wieder ab und werden die Form des Lockenstabes behalten.
  6. So wird der ganze Kopf Strähne für Strähne bearbeitet.
  7. Anschließend wird der Kopf nach vorn gebeugt und die Haare kopfüber mit den Händen durchgeschüttelt.
  8. Für einen guten und langen Halt ist auch hier ein Haarspray anzuwenden.

Trendige Locken mit dem Lockenwickler

Schon unsere Mütter und Urgroßmütter haben auf dies kleinen Hilfsmittel der Lockenwickler gesetzt. Es scheint, als würden die Lockenwickler nie aus der Mode kommen.

  1. Bei der Anwendung von altbewährten Lockenwicklern werden die Haare vorweg mit einem handelsüblichen Schaumfestiger bearbeitet.
  2. Die Haare sollten handtuchtrocken sein. Die Haare werden schließend in drei Teile aufgeteilt – in Deckhaar, linke und rechte Seite.
  3. Anschließend werden die Haare wieder in Strähnen in die Hand genommen und um den Lockenwickler gedreht.
  4. Die Haarsträhne sollte dabei dünner sein als der eigentliche Lockenwickler. Die Haarsträhne sollte straffgezogen und um den Wickler gerecht werden.
  5. Wenn die Haarwickler nicht von alleine haben, dann können die Wickel ganz einfach mit einer Haarnadel oder einer Haarklammer fixiert werden.
  6. So wird der gesamte Kopf nacheinander in Wickler eingedreht und anschließend für zehn Minuten trocken geföhnt.
  7. Danach sollten die Lockenwickler weitere drei Stunden in den Haaren bleiben.
  8. Anschließend können die Wickel ganz vorsichtig von den Haaren gelöst werden und mit den Haaren leicht in die gewünschte Form gebracht werden.
  9. Für ein langanhaltendes Ergebnis können die Locken wieder ein wenig Haarspray fixiert werden.

Locken kinderleicht mit Papilloten drehen

Jeder kennt sie – längliche mit Schaumstoff umwickelte Drahtstäbe in oftmals bunten Farben, die Papilloten. Diese Methode für Locken ist besonders haarschonend, da hier keinerlei Hitze eingesetzt wird und dem Haar damit keinerlei Schaden zugefügt wird. Mit den Papilloten werden Haarträume wahr.

Papilloten sind fast überall erhältlich. Außerdem können sie auch ganz einfach selbst hergestellt werden. Dazu ist lediglich etwas Küchenrolle der Alufolie notwendig. Diese wird in etwa 15 Zentimeter dicke Streichen abgerissen und zusammengerollt, bis ein Stab entsteht.

  1. Die Haare sollten vor der Anwendung mit Papilloten handtuchtrocken sein.
  2. Anschließend werden die Haare mit etwas Stylingspray bearbeitet und die Haare in Strähnen aufgeteilt,
  3. Nun werden die einzelnen Strähnen nacheinander auf die Papilloten gedreht. Dabei wird mit der Haarspitze begonnen.
  4. Die Papilloten nun um die eigene Achse in Richtung Kopf drehen. Zum Schluss werden die Enden der Papilloten nochmals ineinander gedreht, sodass diese nicht wieder vom Kopf rutschen. Nacheinander werden so alle Strähnen aufgedreht.
  5. Über Nacht können dann die Papilloten im Haar bleiben und am nächsten Morgen werden die Papilloten wieder vorsichtig aufgedreht.
  6. Danach werden die nun entstandenen Locken mit den Händen gut durchgeschüttelt und anschließend mit einem kleinen Hauch Haarspray fixiert.

Locken mit dem Heizwickler

Locken selber machen ist ebenso mit einem Heizwickler möglich.

  1. Dabei ist grundsätzlich wieder darauf zu achten, dass die Haare vorher mit einem guten Hitzeschutzspray bearbeitet werden, um mögliche Haarschäden auszuschließen.
  2. Wie auch bei der Anwendung mit den Lockenwicklern werden Haare vorher in einzelne Strähnen aufgeteilt und die restlichen Haare mit einer Klammer zur Seite geklemmt.
  3. Heizwickler sind anfangs sehr heiß, daher ist hier etwas Übung notwendig. Aber nach ein paar Versuchen ist auch diese Methode ein Kinderspiel.
  4. Anschließend werden Haare auf den Heizwickler gedreht und mit einer dafür vorgesehenen Klammer fixiert.
  5. Die Heizwickler geben genug Wärme ab, dass die sich die Haare bereits nach wenigen Minuten locken. Die Heizwickler können nach ein paar Minuten wieder vorsichtig aus dem Haar genommen werden.
  6. Zu guter Letzt können die Locken mit einem Schaumfestiger oder einem Haarwachs in Form gebracht werden.

Weitere Ideen für wunderschöne Locken ganz ohne Hitze

Locken lassen sich nicht nur durch Hitze wie mit einer Warmluftbürste wunderbar einfach und schnell zaubern. Neben der Anwendung von Papilloten und Flechtfrisuren gibt es weitere Möglichkeiten eine wunderbare Lockenpracht ohne Hitzeanwendung fürs Haar zu zaubern.

Mit Zwirbel – so geht’s

Der Zwirbel:

  1. Dabei werden die handtuchtrockenen Haare in Strähnen aufgeteilt und mit den Händen gezwirbelt.
  2. Anschließend werden sie mit einer Haarklammer oder einem Haargummi am Kopf fixiert.
  3. Die Haare können so über Nacht trocknen und am nächsten Tag sorgfältig auseinander gewickelt.

Mit Haarband – so geht’s

Locken mit einem Haarband: Ganz ohne Hitze und großen Aufwand werden Locken mit Hilfe eines Haarbandes oder eines Stirnbandes gezaubert.

  1. Die Haare sollten frisch gewaschen und trocken sein.
  2. Das Haarband wird fest auf dem Kopf platziert und die Haare in einzelnen Strähnen in die Hand genommen und um das Haarband herumgewickelt. Dies wird so lang wiederholt, bis alle Haare um das Haarband herumgewickelt sind.
  3. Nun bleiben die Haare für ein paar Stunden in diesem Zustand. Das ist nicht weiter tragisch, da diese Methode bei einer akkuraten Ausführung zu einer tollen Frisur führt und gleichzeitig Locken herbeizaubert.
  4. Anschließend kann das Haarband entfernt werden.
  5. Mit den Händen werden die Haare zu guter Letzt einmal kräftig durchgeschüttelt und schon ist die Lockenpracht fertig.
  6. Zum besseren Halt können die Haare mit einem Haarspray fixiert werden.

Die perfekte Lockenpflege

Besonders ärgerlich ist es, wenn sich die Locken sofort wieder aushängen und die ganze Arbeit umsonst war. Um das zu vermeiden, sind folgende Tipps hilfreich.

  • Ein häufiger Fehler besteht darin die Haare anschießend mit zu viel Haarspray einzusprühen. Weniger ist mehr! Die Haare sollten nur einen kleinen Hauch von Haarspray abbekommen, ansonsten legt sich das Spray erschwerend auf die Locken und drückt sich nach unten.
  • Vor dem Locken ist es optimal die Haare mit einer Portion Schaumfestiger zu bearbeiten. Mit diesem Tipp behalten die Locke einen längeren Halt und sie lassen sich vor allem leichter stylen und frisieren.
  • Nicht ganz außer Acht lassen sollte man auch die richtige Pflege vor dem Locken. Ein gutes Shampoo und eine gute Haarkur beugen Haarschäden vor und bereiten das Haar auf die Anwendung mit Hitze vor. Ein gutes Hitzeschutzspay ist ebenfalls ratsam.