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Friseurmeister machen – Eine Karriere als Friseur beginnen

Friseurmeister werden

Wie in jedem anderen Handwerksberuf ist auch für Friseure die Meisterprüfung ein wichtiger Baustein zum beruflichen Erfolg. Mit dieser zusätzlichen Qualifikation eröffnen sich zahlreiche weitere Tätigkeitsbereiche. Neben der Eröffnung eines eigenen Salons und der Filialleitung eines größeren Unternehmens ist die Tätigkeit in der Kosmetikindustrie möglich. Auch Dozenten oder Ausbilder mit Meisterbief werden gesucht. Um die Meisterprüfung absolvieren zu können, ist eine sorgfältige Vorbereitung nötig. Kurse bieten verschiedene Anbieter.

Friseur - den Meister machen © depositphotos.com

Friseur – den Meister machen © depositphotos.com

Meisterkurse: Organisatorisches

Die Vorbereitungen für die Prüfung vor der Handwerkskammer dauern zwischen drei bis sechs Monaten. Grundsätzlich steht dabei die Entscheidung zwischen Vollzeit und Teilzeit Kursen an. Bei der Entscheidung für einen Vollzeitkurs fällt das Einkommen weg, zur Kompensation gibt es die Möglichkeit, Meister-Bafög zu beantragen.

Zusätzliche Leistungen wie Wohngeld oder Kinderzuschläge sind unter Umständen möglich. Intensiven Unterricht bieten private Schulen auch mit Internat an. Ein Vorteil des kompakten Vollzeitunterrichts ist das intensive lernen ohne Unterbrechung durch die Berufstätigkeit.

Voraussetzungen

  1. Gesellenprüfung im Friseurhandwerk
  2. Sechs Jahre Gesellentätigkeit im Friseurhandwerk, vier Jahre in leitender Position
  3. Allgemeine rechtliche und kaufmännische Sachkenntnisse

Meisterkurse: Lehrstoff

Für die Prüfung vor der Handwerkskammer werden die technischen und kreativen Fähigkeiten vertieft und gefestigt: Schnitttechniken, Umgang mit Färbemitteln und aktuelle Frisurentrends. Ebenso stehen Rasuren und Bartpflege und alles rund um das Thema Haarersatz mit auf dem Programm.

Daneben bilden auch betriebswirtschaftliche Grundlagen einen Schwerpunkt. Für das Management eines Betriebes gilt es grundlegende Kompetenzen zu entwickeln. Weitere ergänzende Inhalte können Visagistenkurse oder die Ausbildereignungsprüfung sein.

Prüfung vor der Handwerkerkammer

Bei der Zulassung zur Meisterprüfung ist eine Hürde inzwischen weggefallen: der Nachweis der absolvierten Gesellenjahre ist nicht mehr nötig. Im praktischen Teil wird in der Regel die Bearbeitung eines speziellen Themas, beispielsweise Hochzeit präsentiert. Die kreative Präsentation dient dann zur umfangreichen Dokumentation aller praktischen Fertigkeiten. Die theoretische Prüfung erfolgt schriftlich. Mit dem Titel des Friseurmeisters sind vielseitige Fähigkeiten verbunden: Ausstrahlung und kommunikative Fähigkeiten, verbunden mit Kreativität, handwerklichem Know-How und unternehmerischem Denken.

Ziel: Geprüfte/-r Friseurmeister/-in

Was kann man mit der Friseurmeister Ausbildung machen?

Mit einem Meistertitel im Friseurhandwerk haben Sie viele Möglichkeiten um Karriere in dieser Branche zu machen. Um einen Meister machen zu dürfen, müssen Sie allerdings zunächst eine Ausbildung zum Friseur oder eine vergleichbare Ausbildung machen. Wenn Sie keine Ausbildung in diesem Beruf haben, können Sie auch mit einigen Jahren Berufserfahrungen einen Meistertitel machen.

Mit einem Meister können Sie Ihre Karriere auf eine neue Ebene bringen. Als Friseurmeister haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Positionen einzunehmen.

  • Nur mit einem Meister ist es möglich ein eigenes Geschäft zu eröffnen.
  • Auch Ausbilder können Sie mit einem Meister werden.
  • Ein Friseurmeister kann als Salonleiter eingesetzt werden.
  • Personal-, Betriebs- und Arbeitsangelegenheiten werden durch Sie als Leitung erledigt.
  • Oder auch Kurse in Friseurschulen geben.
  • Durch die Ausbildung können Sie das Abitur erlangen und so auch Berufsschullehrerin werden.
  • Durch die Ausbildung können Sie mehr verdienen und haben auf dem Markt bessere Chancen.

Wenn Sie ein eigenes Geschäft eröffnen möchten, oder Lehrlinge ausbilden möchten, dann sollten Sie über eine Ausbildung zur Meisterin beginnen. Als Meisterin erlernen Sie viele Feinheiten, die Ihnen helfen perfekte Frisuren zu stylen. Auch über Haare und Make-up werden Sie bei der Weiterbildung informiert.

Fazit:

Die Ausbildung zum Meister braucht kein Traum bleiben. Wer den Friseurberuf liebt und Lust auf mehr hat, kann die Meisterausbildung starten. Sie kann durch BAföG finanziert werden. Die Kurse können in voll – oder Teilzeit besucht werden. Vollzeit dauert die Ausbildung drei Monate. In Teilzeit sind es sechs Monate. Die Teilzeitvariante bietet den Vorteil, dass Sie weiterhin arbeiten können. Die Ausbildung zur Meisterin bietet sich für alle Friseure an, die Ihrer Karriere mehr Auftrieb geben möchten.

Weiterführende Informationen: Steckbrief zum Beruf bei der Bundesagentur für Arbeit als pdf-Datei

Weitere Informationsquellen: Liste von Informationsquellen von der Arbeitsagentur


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